Karlsruher Umweltimpulse 2026
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Eine Veranstaltungsreihe der Umweltstiftung der Sparkasse Karlsruhe in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Thema der Veranstaltung
„Nach dem Sommer ist vor der Hitzewelle - Wie wollen wir morgen leben?“
11.11.2026, 18 Uhr bis 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum in der Kaiserstrasse 93, Karlsruhe
Mit fortschreitender Erderwärmung verändert sich auch das Lebensgefühl in der Stadt. In Karlsruhe hat sich die Anzahl der Hitzetage seit den 1950er Jahren mehr als verdreifacht und liegt aktuell bei ca. 20 Hitzetage (über 30°C) pro Jahr. Auch die Anzahl der Tropennächte (über 20°C) steigt weiter an. Wie kann die Stadt der Zukunft weiterhin lebenswert gestaltet werden? Wo kann man sich abkühlen? Sind alle Karlsruherinnen und Karlsruher gleich von der Erwärmung betroffen? Welche politischen oder städtebaulichen Maßnahmen gibt es? Welche Auswirkungen haben Hitzeperioden auf unsere Gesundheit?
Diese und weitere spannende Fragen werden unsere Gäste mit der Moderatorin diskutieren und im Anschluss auch Ihre Fragen beantworten. Wir laden Sie herzlich zu den 6. Karlsruher Umweltimpulsen in den Triangel Transfer I Kultur I Raum ein, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Industrie, Verbänden und Forschung in den Dialog zu treten.
Referierende
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Prof. Clemens Becker Uniklinik Heidelberg
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Informationen folgen. |
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Dr. Susanne Benz, KIT – Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF), BigDataScience mit Geodaten: Auswirkungen von Urbanisierung und Klimawandel |
Dr. Susanne Benz leitet am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die Nachwuchsgruppe GRUSS: Geoinformatics for Resilient Urban SystemS. Gemeinsam mit ihrem Team untersucht sie, wie Städte angesichts des Klimawandels lebenswert, gerecht und möglichst kühl gestaltet werden können. Ihre Forschung ist methodisch breit aufgestellt und verbindet empirische Untersuchungen mit Fernerkundung, Geodatenanalyse und Stadtklimamodellierung. Im Mittelpunkt stehen urbane Hitze, Klimaanpassung und Umweltgerechtigkeit: Wo entstehen Belastungen, wer ist besonders betroffen und welche Maßnahmen helfen tatsächlich? Dabei betrachtet sie Menschen, Natur, Biodiversität, Energie und Wasser als Teile eines gemeinsamen urbanen Systems. Zuvor forschte sie unter anderem in Kanada, den USA und Japan. |
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Dr. Julia Hackenbruch Stadt Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz, |
Informationen folgen. |
Bild folgt. |
Impulsvortrag und Podium
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Dr. Ferdinand Briegel KIT Hitze in urbanen Systemen |
Dr. Ferdinand Briegel ist Stadtklimaforscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er erforscht unteranderem, wie sich Hitzestress in Städten des Rheingrabens – etwa Karlsruhe und Freiburg – mit hochauflösenden Klima- und KI-Modellen vorhersagen lässt: vom großräumigen Klimageschehen bis hinunter zu einzelnen Straßenzügen und Hausfassaden. Dabei kombiniert er physikalische Klimamodelle mit künstlicher Intelligenz, um punktgenau zu berechnen, wo Menschen künftig besonders unter Hitze leiden werden. Ein besonderes Anliegen ist ihm, diese Erkenntnisse für die Stadtplanung nutzbar zu machen, um Städte kühler und lebenswerter zu gestalten. So sollen belastbare Klimadaten entstehen, die konkrete Anpassungsmaßnahmen ermöglichen. |
Moderation
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Ina Kruwinnus Moderatorin |
Ina Kruwinnus ist Projekt- und Prozessmanagerin beim Landratsamt Karlsruhe im Bereich Digitale Schule. Sie studierte Politikwissenschaften und Germanistik an der Universität Mannheim und der University of Alaska Fairbanks, sowie Interkulturelle Pädagogik an der Universität zu Köln. Zu ihren verschiedenen beruflichen Stationen gehörte auch das KIT, an dem sie als Studiengangkoordinatorin an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik tätig war. Sie moderiert Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Preisverleihungen und leitet Workshops, meist im Kontext von Digitalisierung im Bildungsbereich, Wissenstransfer, Wissenschaftskommunikation sowie bei Netzwerkveranstaltungen. |


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