Für eine lebenswerte Umwelt
Temperaturveränderung in Deutschland seit 1881
Ed Hawkins, University of Reading Unsere Mission
Klima, Umwelt und Ressourcen erforschen, Lösungen entwickeln
Unsere Werte
Respektvoller Diskurs, um verantwortungsbewusst Forschung voranzutreiben
Unsere Vision
Für eine lebenswerte Umwelt
Der Klimastreifen zeigt die Änderung der Jahresmitteltemperatur in Bodennähe für Deutschland. Die Klimadaten stammen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und die Visualisierung wurde von Ed Hawkins (Universität Reading, GB) entwickelt. Für diese Art der Darstellung werden die Daten von 1971-2000 gemittelt und dieses Mittel wird dann von den jeweiligen Jahresmitteltemperaturen abgezogen. Die Abweichungen von diesem Mittelwert werden nun eingefärbt: kältere Jahre in Blautönen, wärmere Jahre in Rottönen. Für spätere Jahre werden die Rottöne häufiger und kräftiger – das Zeichen einer Erwärmung über die gezeigten Jahre hinweg.
Unsere Veranstaltungen
Wir freuen uns Ihnen unsere Arbeit in einer unser zahlreichen Veranstaltungen zu zeigen.
Unsere Veranstaltungen sind gegliedert in unsere Veranstaltungsreihen:
- Jahrestagung und Verleihung Sparkassen-Umwelt-Preis
- KIT Climate Lecture & KIT Environment Lecture
- Karlsruher Umweltimpulse
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Am 9. Dezember 2025 durfte das KIT-Zentrum Klima, Umwelt und Ressourcen (CLEAR) eine Delegation der China Meteorological Administration (CMA) im Rahmen eines Bildungsaufenthaltes in Deutschland begrüßen. Prof. Peter Knippertz (Institut für Meteorologie und Klimaforschung Troposphärenforschung, IMKTRO) und Prof. Michael Kunz (IMKTRO und Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology) empfingen die Delegation im Physikhochhaus und stellten die Forschungsaktivitäten der vier IMK-Institute vor.Im rund zweistündigen Besuch erhielten die Gäste Einblicke in ausgewählte wissenschaftliche Schwerpunkte und konnten sich zu aktuellen Entwicklungen in der Meteorologie, in den Data Science Aktivitäten in den Atmosphärenwissenschaften sowie zu den aktuellen Themen des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) austauschen. Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit, Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen auszuloten. Das KIT Zentrum Klima und Umwelt bedankt sich herzlich für den Besuch.

Am 16. Oktober 2025 besuchte eine Delegation der Shanghai Geological Engineering Exploration Group das KIT-Zentrum Klima, Umwelt und Ressourcen (CLEAR) , um sich über Geothermie und Untergrundspeicherung, Abwasserbehandlung und ökologische Stadtplanung zu informieren. Bei Vorträgen mit Diskussionen und Laborbesuchen konnte viele Anknüpfungspunkte identifiziert werden.

Nachhaltigkeit ist mehr – Städte in Zeiten des Klimawandels
Am 17. Oktober 2025 fand um 17:00 Uhr im Audimax des KIT im Rahmen der Science Week die KIT Environment Lecture des KIT-Zentrums Klima und Umwelt mit Christian Ude statt.

Gesund, lecker und nachhaltig – neue Wege der Lebensmittelproduktion
22.9.2025, 18 Uhr bis 19.30 Uhr
mehr dazu
Das diesjährige Science Camp Klima und Umwelt fand vom 08. bis 12.09.2025 im Triangel I Transfer I Kultur I Raum und im KIT statt. Die Akteure des Science Camps, der Bereich IV (Natürliche und gebaute Umwelt), das Süddeutsche Klimabüro sowie das Zentrum für Mediales Lernen ermöglichten 15 Schülerinnen und Schüler, im Alter zwischen 13 und 15 Jahren aus der TechnologieRegion Karlsruhe, zu untersuchen, welchen Einfluss der Mensch und die Stadt auf das Klima haben – mit Experimenten, Recherchen und eigenen Datenerhebungen. Gemeinsam haben sie Versuche im Windkanal des KIT durchgeführt, Stadtbäume unter die Lupe genommen und einen Wetterballon am IMKTRO steigen gelassen, um live Daten aufzunehmen.
Dr. Kirsten Hennrich stellte den Jugendlichen die Themen und Forschungen des KIT-Zentrums Klima und Umwelt vor, um ihnen einen Einblick in aktuelle Forschungsthemen zu ermöglichen. Das Science Camp Klima und Umwelt fand dank der Förderung durch die Umweltstiftung der Sparkasse, der Karl-Schlecht-Stiftung sowie den Schroff Stiftungen statt. Auch der SWR berichtete in einem Beitrag über den Science Camp Klima und Umwelt.

Im Rahmen einer einwöchigen Wissenschaftskommunikations-Studienreise nach Deutschland wurde am Mittwoch, den 30. Juli 2025 das KIT-Zentrum Klima, Umwelt und Ressourcen (CLEAR) sowie das Karlsruher Transformationszentrums für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) von einer kleinen Gruppe thailändischer Studierenden und Begleitpersonen besucht.
Die Teilnehmenden sind Gewinnerinnen und Gewinner des Young Thai Science Ambassadors (YTSA) Programms, das jährlich vom National Science Museum Thailand in Kooperation mit dem Goethe-Institut organisiert wird. Ziel dieser Reise war es, Einblicke in aktuelle Forschungs- und Kommunikationsansätze zu Klimawandel, Nachhaltigkeit, Net Zero und Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu erhalten - und dabei auch den Austausch zwischen jungen Menschen und Wissenschaftseinrichtungen zu fördern.

Künstliche Intelligenz (KI) hat die Wettervorhersage in den vergangenen Jahren rasant verändert. Moderne KI-Modelle liefern schnelle und energieeffiziente Prognosen und erreichen bei durchschnittlichen Wetterlagen oft eine Genauigkeit, die mit klassischen, physikbasierten numerischen Modellen vergleichbar ist oder diese sogar übertrifft. Bei besonders schweren Extremereignissen mit neuen Rekordwerten stoßen KI-basierte Vorhersagen jedoch an ihre Grenzen. Das zeigt eine internationale Studie unter der Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Genf. Ergebnisse in Science Advances.
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Das Monitoring der biologischen Vielfalt ist bislang aufwendig, kostenintensiv und erfordert spezialisiertes Fachwissen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich Veränderungen der Biodiversität jedoch auch einfach und frühzeitig anhand von Tonaufnahmen erkennen. Im Projekt Bio-O-Ton-2 entwickeln Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) daraus eine Methode, mit der sich der Zustand von Lebensräumen mit Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern als Citizen Scientists großflächig erfassen lässt. Als Frühwarnsystem soll diese zukünftig bei Behörden zum Einsatz kommen.
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Flüsse sind weltweit stark belastet: Sie erwärmen sich, verlieren Sauerstoff und stoßen dadurch immer mehr Treibhausgase aus. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben diese globalen Entwicklungen nun über zwei Jahrzehnte hinweg quantifiziert. Ihre Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Temperatur und der menschlichen Landnutzung Flusssysteme grundlegend verändern – mit gravierenden Folgen für das Klima. Veröffentlichung in Global Change Biology.
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Mit hochauflösenden meteorologischen Modellen berechnen Forschende des KIT, wie Moskitonetze Infektionen besonders effektiv verhindern.
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Der zu Sowjetzeiten gebaute Enguri-Staudamm ist das größte Bauwerk im Kaukasus – eine ingenieurtechnische Meisterleistung, von der Georgiens Energiesicherheit abhängt. Doch der Damm hat ein kritisches Alter erreicht. Die Geophysikerin Dr. Birgit Müller vom Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT und ihr Team haben im Projekt DAMAST Methoden entwickelt, um frühzeitig Gefahren für den Damm zu erkennen. Für die Forschenden ist es vielleicht die letzte Gelegenheit, am Damm zu arbeiten. Aufgrund der Spannungen zwischen der EU und dem Kaukasusstaat hat Deutschland Kooperationen mit dem Land ausgesetzt. Das Wissen soll jedoch weitergegeben und in einer Summer School geteilt werden. Ein Beitrag von ARTE. (vgl. Arte.de)
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Eine neue Studie von Forschenden der University of East Anglia (UEA) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt, dass sich viele tropische und subtropische Städte deutlich schneller erwärmen könnten als bisher angenommen.
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